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EBC AgroBio zertifiziert

✅ EBC AgroBio zertifiziert
✅ Bodenbelüftung
✅ Wasser- und Nährstoffspeicher
✅ Angefeuchtet und staubarm

Artikeldetails

Lagerung

Schließen Sie das Gebinde nach der Anwendung wieder und lagern Sie Ihn kühl und dunkel, um ein Austrocknen der Pflanzenkohle zu vermeiden. Bringen Sie sie innerhalb von 3 bis 6 Monaten aus.

Technische Daten

Reine Pflanzenkohle
EBC-zertifiziert: EBC AgroBio (CSI-000450)
REACH-Registriert (ECHA - Europäische Chemikalienagentur)
BINT-8765 - Betriebsnummer: 71277
Körnung: 0-20 mm (ungemahlen)
weitere Produktionsangaben unter: https://biochar.easy-cert.cloud/analytical-result/KXG6Q3E6J3/4E36VJ86JG

*Angaben laut letzter EBC-Analyse. Es sind gewisse Schwankungen möglich, da es sich hierbei um ein Naturprodukt handelt.

Selbstabholung an unserem Produktionsstandort generell nur nach vorheriger Absprache möglich.

Ratgeber

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Was ist Pflanzenkohle?

Pflanzenkohle ist ein kohlenstoffreicher Rückstand, der durch die Pyrolyse (ein sauerstofffreier Verbrennungsprozess) von pflanzlichem Material hergestellt wird – z. B. aus Holz, Grünschnitt oder Stroh. Dabei bleiben die festen Kohlenstoffverbindungen erhalten, während flüchtige Bestandteile entweichen.
Das Ergebnis: eine hochporöse, schwarze Substanz, die sich hervorragend als Bodenverbesserer eignet.

Unsere Pflanzenkohle wird durch thermische Karbonisierung (Pyrolyse) von Holz-Hackschnitzeln hergestellt. Die Pyrolyse findet weitestgehend ohne Sauerstoff und bei Temperaturen von ca. 600°C bis 700°C statt. Pflanzenkohle hat eine enorme innere Oberfläche, sodass sie als idealer Speicherstoff für Wasser, Nährstoffe und Gase eingesetzt werden kann. Die so hergestellte Pflanzenkohle ist nachweislich über 1000 Jahre zersetzungsstabil. Durch den Entzug des Kohlenstoffs aus dem natürlichen Zersetzungskreislauf bietet Pflanzenkohle eine relevanten Beitrag zur CO2 Reduzierung (PYCCS).
Weitere Informationen: https://german-biochar.org/

Warum ist Pflanzenkohle im Garten sinnvoll?

Bodenverbesserung: Pflanzenkohle speichert Wasser und Nährstoffe im Boden – wie ein Schwamm.
Mikrobielles Leben: Die Poren bieten Raum für Mikroorganismen und fördern die Bodenfruchtbarkeit.
Klimaschutz: Pflanzenkohle bindet langfristig CO₂ – ein aktiver Beitrag zur CO₂-Speicherung.
Geruchsreduktion: In Kompost oder Tierhaltung kann sie unangenehme Gerüche deutlich mindern.

Bonus: Pflanzenkohle und Klimaschutz
Pflanzenkohle speichert Kohlenstoff über Hunderte von Jahren im Boden – ein echtes Kohlenstoff-Senken-Werkzeug.
Wer sie nutzt, tut nicht nur seinem Garten, sondern auch dem Klima etwas Gutes.

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Wie verwendet man Pflanzenkohle richtig?

Wichtig: Pflanzenkohle sollte nicht pur in den Boden eingearbeitet werden – sie ist von Natur aus nährstoffarm.
Damit sie im Boden wirkt, muss sie „aktiviert“ werden. Hier drei einfache Wege:

1. Mit Kompost aufladen: Mische Pflanzenkohle mit fertigem Kompost im Verhältnis 1:1 und lasse sie einige Wochen ruhen.
2. Mit Urin oder Bokashi fermentieren: Pflanzenkohle saugt die Nährstoffe auf und gibt sie später an Pflanzen ab.
3. Mit Flüssigdünger anreichern: Eine einfache Methode für Hochbeete oder Blumentöpfe.

Ist Pflanzenkohle ein Dünger?

Reine Pflanzenkohle ist zunächst eine leerer Speicher und enthält kaum Nährstoffe. Um im Garten das volle Potential zu entfalten, sollte die Pflanzenkohle zunächst mit Nährstoffen aufgeladen werden. Pflanzenkohle hat extrem viele mikroskopisch kleine offene Poren. Dadurch stärkt sie die Bodenbelüftung, speichert hervorragend Wasser und Nährstoffe und bietet Bodenorganismen einen Lebensraum. Perfekt geeignet um den vorhandenen Boden im Hochbeet, im Gartenland und in Topfkulturen aufzuwerten und langfristig in wertvollste Schwarzerde (Terra Preta) umzuwandeln. Pflanzenkohle ist nachweislich über 1000 Jahre zersetzungsstabil und bleibt im Boden mit ihren positiven Eigenschaften  dauerhaft erhalten. Eine verbesserte Pflanzengesundheit undMehrertäge von bis zu 20%sind nachgewiesen. Eine rundum nachhaltige Investition in deinen Boden. 

Ist Pflanzenkohle = Grillkohle?

Theoretisch ist Pflanzenkohle von der Substanz her vergleichbar mit Grillkohle. Jedoch ist Pflanzenkohle viel feiner gemahlen und zumeist für den sicheren Transport und die staubarme Anwendung zu 20 bis 30% mit Wasser abgelöscht. Sie eignet sich also nicht mehr zum grillen. Zudem ist Pflanzenkohle nochmals deutlich sauberer und hat eine größere innere Oberfläche als handelsübliche Grillkohle. Ökologisch betrachtet ist sie auch viel zu schade um sie einfach nur zu "vergrillen".